Private Unfallversicherungen können von jedem Menschen abgeschlossen werden, der sich einen Unfallschutz im privaten Bereich verschaffen möchte. Der Abschluss von privaten Unfallversicherungen ist auf freiwilliger Basis.
Warum reicht die gesetzliche Unfallversicherung nicht aus?
Jeder Arbeitnehmer mit einer versicherungspflichtigen Erwerbstätigkeit hat den Versicherungsschutz der gesetzlichen Unfallversicherung. Doch die Versicherungsleistungen der gesetzlichen Unfallversicherung sind in der Regel nicht ausreichend. Erst ab einer Erwerbsunfähigkeit von 100 Prozent wird eine sogenannte volle Rente ausgezahlt. Diese Rente ist jedoch nicht in Höhe der vorherigen Entlohung, sondern deckt etwa nur zwei Drittel des zuvor verdienten Jahreseinkommens. Ohne Rücklagen oder private
Unfallversicherungen kann man von den Zahlungen der gesetzlichen Unfallversicherung nicht leben. Zudem ist nach den meisten Arbeitsunfällen und nach Berufskrankheiten keine Erwerbsunfähigkeit von 100 Prozent fetzustellen. Sollte etwa nur eine Erwerbsminderung bzw. eine Erwerbsunfähigkeit von beispielsweise 20 Prozent zurückbleiben, sind die Zahlungen verschwindend gering. Ein weiteter ausschlaggebender Punkt bei der Berechnung der Rentenzahlungen seitens der gesetzlichen Unfallversicherung ist die Höhe der vor dem Unfall oder vor der Erkrankung verdienten Einkommens. Sollten Sie zum Beispiel nur einen Minijob mit einer Einkommensgrenze von 400 Euro vor dem Unfall gebaht haben, sind beinahe keine Rentenzahlungen zu erwarten.
Welchen Vorteil bieten private Unfallversicherungen?
Die gesetzliche Unfallversicherung sichert nur den beruflichen Bereich ab. Doch immer wieder zeigen Statistiken, dass die meisten Unfälle in der Freizeit passieren. Hier greift die gesetzliche Versicherung nicht ein. Sollten Sie in Ihrer Freizeit einen Unfall erleiden, der Sie berufsunfähig oder sogar erwerbsunfähig macht, ist das finanzielle Aus, ohne passende Unfallversicherungen, vorporgrammiert.
Besonders für Menschen, die nicht erwerbstätig sind, wie beispielsweise Hausfrauen oder Hausmänner, ist ein Unfall eine große Gefahr. Mit privaten Unfallversicherungen können auch Hausfrauen und Hausmänner vorsorgen. Auch hier sollte man die Zahlen beachten: in der Freizeit passieren sehr viele Unfälle im Bereich Haus und Garten. Ein Sturz beim Fenster putzen kann schwere Folgen haben.
Die private Unfallversicherung kann mit zusätzlichen Versicherungsoptionen versehen werden, um den optimalen, individuellen Versicherungsschutz finden zu können.
So kann beispielsweise ein Todesfallschutz mit in private Unfallversicherungen eingeschlossen werden. Diese Versicherungsleistung bildet einen Hinterbliebenenschutz für die Angehörigen des Versicherungsnehmers. Sollte der Versicherte nach einem Unfall oder innerhalb eines Kalenderjahres an den Folgen des Unfalls versterben ist der Todesfallschutz eine finanzielle Absicherung für die Angehörigen.
Der Versicherungsschutz von privaten Unfallversicherungen
Der komplette private Bereich ist durch private Unfallversicherungen abgesichert. Sollten Sie in der Freizeit durch einen Unfall schwere Verletzungen davon tragen, werden Sie von privaten Unfallversicherungen abgesichert. Ein Unfall in der Freizeit kann durchaus zur Berufsunfähigkeit oder auch zur Erwerbsunfähigkeit führen.
Der Versicherungsschutz von privaten Unfallversicherungen gilt in den meisten Fällen nicht nur in Deutschland, sondern auch im Ausland.
Grundsicherung durch private Unfallversicherungen
Bei Invalidität wird von den Unfallversicherungen eine zuvor im Versicherungsvertrag festgelegte Summe ausgezahlt.
Zusätzliche Versicherungsoptionen, die bei privaten Unfallversicherungen möglich sind
Unfallrente
Nach einem Unfall wird unter bestimmten Bedingungen eine Rente ausgezahlt.